Detaillierte Beitrags-Information

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Beitragstitel Qualitätskontrolle bei Cholesteatom-Operationen mit der "ChOLE"-Klassifikation
Beitragscode O16
Autor:innen
  1. Filip Kostadinov Luzerner Kantonsspital, Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Gesichtschirurgie Präsentierende:r
  2. Christoph Schlegel-Wagner Luzerner Kantonsspital
  3. Naveed Khan Luzerner Kantonsspital
  4. Thomas Linder Luzerner Kantonsspital (LUKS)
Präsentationsform Vortrag
Themengebiete
  • SGORL FV 2019
Abstract-Text Ziele:
Am Frühjahreskongress 2018 wurde die ChOLE-Klassifikation zum Staging von Cholesteatomen vorgestellt und im Januar 2019 publiziert (Linder et al. Otol Neurotol. 2019). Nun gilt es, die Wertigkeit für klinische und wissenschaftliche Aspekte zu testen.

Material und Methoden:
Anhand von standardisierten Operationsskizzen, -berichten und der CT-Daten wurden alle Primär- und Revisionseingriffe im Zeitraum vom 01.01.2010 bis 01.06.2015 erfasst und nach der ChOLE-Klassifikation eingeteilt. Bei insgesamt 264 dokumentierten Eingriffen kann anhand der Filterfunktionen der ChOLE-Einteilung eine gezielte Auswertung vorgenommen werden. Unterstützend wurde zur Kodierung der Operationstechnik auch die europäische SAMEO-ATO Einteilung verwendet.

Resultate:
Beispielhaft werden aus der Fülle der Kombinationsmöglichkeiten der ChOLE-Klassifikation die Ergebnisse der häufigsten Ossikuloplastiken (z.B. Inkusinterposition, n=58) bei offener (n=107) und geschlossener (n=157) Technik in Abhängigkeit der Belüftung vorgestellt. Die Ausdehnung der Cholesteatome (Ch1-4) lässt sich ebenfalls den unterschiedlichen Operationstechniken zuordnen.

Schlussfolgerungen:
Die ChOLE-Klassifikation mit OP-Zeichnung ermöglicht eine einfache computerunterstützte Einteilung von Cholesteatomen. Sie erlaubt die klinische Qualitätskontrolle, die wissenschaftliche Auswertung und den kritischen Vergleich von unterschiedlichen Operationsmethoden.