Detaillierte Beitrags-Information

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Beitragstitel Funktioneller Outcome nach Mandible Split und mikrovaskulärer Lappenchirurgie von Oropharynxkarzinomen
Beitragscode P07
Autor:innen
  1. Franziska Wakonig Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München Präsentierende:r
  2. Naglaa Mansour Technische Universität München, HNO-Klinik
  3. Benedikt Hofauer Technische Universität München, HNO-Klinik
  4. Felix Johnson Technische Universität München, HNO-Klinik
  5. Henning Bier Technische Universität München, HNO-Klinik
  6. Simon Teutsch Technische Universität München, HNO-Klinik
  7. Andreas Knopf Technische Universität München, HNO-Klinik
Präsentationsform Poster
Themengebiete
  • SGORL FV 2019
Abstract-Text Ziele:
Untersuchung des funktionellen Outcomes von OSCC (Oropharynxkarzinom)-Patienten mit Mandible Split, freiem radialen Unterarmlappen (RFFF) und adjuvanter Radio(chemo)therapie (OP+C/RT) und primär radio(chemo)therapierter OSCC-Patienten (pC/RT).

Material und Methoden:
Die Studie umfasste 102 OSCC-Patienten (OP+C/RT vs. pC/RT), welche hinsichtlich des funktionellen Outcomes und der Lebensqualität anhand von Saxon-Test, Wasserschlucktest, Oberkiefer-Unterkiefer-Abstand, Mallampati-Score, Größe-Gewicht-Ratio, nasale Penetration, Bedarf an Tracheostoma/PEG-Sonde sowie vier validierter Fragebögen (Sicca VAS, MDADI, SHI, QLQ- H&N 35) untersucht wurden.

Resultate:
52 der Patienten gehörten der OP+C/RT-Gruppe an, die übrigen 50 der pC/RT-Gruppe.
Die OP+C/RT-Patienten zeigten eine höhere Rate an nasaler Penetration (p < 0,0001), während bei ihnen im Rahmen des Saxon-Tests eine geringere Xerostomierate erfasst wurde (p=0,001). Im Wasserschlucktest wies die pC/RT-Gruppe ein höheres Volumen pro Zeiteinheit auf (p < 0,05). Durch eine modifizierte Lappenrekonstruktion konnte die Rate der nasalen Penetration, im Vergleich zur klassischen Methode, signifikant gesenkt und die Wasserschluckzeit verbessert werden (p=0,0001). Keiner der vier Fragebögen zeigte einen signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen.

Schlussfolgerungen:
Die OP+C/RT-Patienten mit modifizierter Lappenrekonstruktion und die Patienten der pC/RT-Gruppe zeigten einen vergleichbaren funktionellen Outcome. Im Saxon-Test jedoch schnitten die OP+C/RT-Patienten signifikant besser ab.